Bürgerinitiative
»Radwege in Eberswalde«


· Liste zum Ausdrucken ·

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Eberswalde dazu auf, das »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Die Unterschriftslisten liegen an zahlreichen Sammelstellen in Eberswalde aus.
Sie können sich auch die Unterschriftsliste selbst ausdrucken (unbedingt beide Seiten, da die Listen nur mit der Begründung auf der Rückseite als gültig anerkannt werden).

Wer die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« direkt unterstützen möchte, findet den Kontakt per eMail unter der Adresse oder per Telefon unter 03334/356542 (abends oder AB).


Unser neues Video zeigt die aktuelle Staustelle in der Breiten Straße. Der Obus benötigt für die abgebildete Strecke zwischen Eichwerder Straße und Markt laut Fahrplan 2 Minuten. Mit dem Stau an der Baustelle vor dem Eberswalder Rathaus benötigte der Obus bei unserem Test etwa 5 Minuten zusätzlich. Es war nicht während der Rushhour.
Interessante Details: Ein junger Radfahrer stürzte vor der Einmündung Jüdenstraße beim Übergang vom Radstreifen auf den Gehweg. Kurz danach nutzte ein findiger Motoradfahrer den Radstreifen, um sich am Stau vorbeizuschmuggeln und sich direkt hinter einem Polizeifahrzeug wieder einzuordnen. Dessen Insassen bemerkten das verkehrswidrige Verhalten zum seinem Glück nicht.

Übrigens sollen die Radstreifen in der Breiten Straße laut den vorliegenden Planungen nun auch im Bereich vor dem Rathaus weitergeführt werden. An der schmalsten Stelle verengen sich dann die einzelnen Fahrspuren für den Kraftverkehr auf ca. 2,30 Meter (vgl. weiter unten unsere Pressemitteilung Nr. 13 vom 1. Februar 2018). Für LKW und Busse im Begegnungsverkehr reicht das nicht aus. Selbst für PKWs wird es knapp. Es ist davon auszugehen, daß eine Umsetzung dieser geplanten Markierungen rechtswidrig sein wird.

Zu unserer damaligen Pressemitteilung und anschließenden diversen Presseveröffentlichungen gab es weder seitens des Baudezernates der Stadt Eberswalde noch vom zuständigen Landesstraßenamt eine Reaktion.

(18. Mai 2018)


Immerhin 2 Radfahrer nutzen in den knapp 8 Minuten, die das Video dauert, den Radschutzstreifen in der Heegermühler Straße. Ein paar weitere sind auf dem Fußweg in beiden Richtungen unterwegs, darunter eine Postfrau auf der gegenüberliegenden Straßenseite.

(23. März 2018)



Bürgerbegehren »Heegermühler Straße« ist zulässig

(Pressemitteilung Nr. 14 vom 7. März 2018)

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« hat mittlerweile 2.400 Unterschriften gesammelt. Etwa 1.100 gültige Unterschriften sind noch notwendig, um das Bürgerbegehren erfolgreich ein­reichen zu können.

Wir bedanken uns bei den bisherigen Unterzeichnern.

Niemand kann den Eberswalder Bürgern das Recht streitig machen, ein Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Über die Zulässigkeit entscheidet nach der Einreichung die Stadtverordnetenversammlung und nicht die Baudezernentin.

Unser Bürgerbegehren zielt auf die Einhaltung von Recht und Gesetz in Gestalt des Verkehrsentwicklungsplans von 2008. Dieser sieht Radstreifen in der Heegermühler Straße erst nach Fertigstellung einer Umgehungsstraße vor, durch die der Verkehr in der Heegermühler Straße spürbar entlastet wird. Und das auch nur als Zwischenlösung.

Die aktuelle Verkehrsbelastung der zentralen Verkehrsachse von Eberswalde, man denke nur an die vielen LKWs, erlaubt kein sicheres Nebeneinander von Kraftverkehr und Radfahrern auf einer Fahrbahn.

Setzen Sie dieser Farce ein Ende! Nehmen Sie ihr demokratisches Recht wahr, sich in die Unterstützungslisten einzutragen!

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)

Diese Mitteilung finden Sie auch zum Ausdrucken.


2000 Unterschriften geschafft

(Pressemitteilung Nr. 13 vom 1. Februar 2018)

Der Januar endete für die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« mit einer positiven Nachricht. Am 31. Januar ging die 2000. Unterschrift für das »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« ein. Unser herzlicher Dank gilt allen Bürgerinnen und Bürgern, die bisher das Bürgerbegehren unterschrieben haben. Den bald beginnenden Frühling werden wir aktiv nutzen, um die erforderlichen zehn Prozent der Wahlberechtigten zügig zu erreichen. Wer mithelfen möchte, ist gern gesehen.
Inzwischen liegen die Unterschriftslisten in 50 im Stadtgebiet aus.

Wir wollen nicht, daß in Eberswalde Radfahrer sterben, weil sogenannte »Radschutzstreifen« ihrem Zweck nicht entsprechen und wie in der Heegermühler Straße eher zu »Radgefährdungsstreifen« werden. Ohne, daß der Radverkehr irgendwelche Vorteile hat, wird hier infolge der Fahrspurreduzierung der übrige Verkehr, einschließlich der Obusse, stark behindert.

Wie »Radschutzstreifen« zu »Radgefährdungsstreifen« werden, wird demnächst direkt vor dem Eberswalder Rathaus demonstriert. Nach Abschluß der Baumaßnahmen sollen in der Breiten Straße, die dort entgegen ihrem Namen ziemlich schmal ist, ebenfalls »Radschutzstreifen« auf den Asphalt gemalt werden. Mit rund 14.000 Fahrzeugen pro Tag gehört dieser Abschnitt mit zu den am höchsten belasteten Straßen in Eberswalde. Die Fahrspuren für den Kraftverkehr werden sich durch die Streifen bis auf 2,30 Meter verengen. Für LKW und Busse im Begegnungsverkehr reicht das nicht aus. Selbst für PKWs wird es knapp.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ist gegen »Radgefährdungsstreifen« – in der Heegermühler Straße und in der gesamten Stadt.

Wir wollen sichere Wege für die Radfahrer!

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger, das mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Künstliche Verkehrshemmnisse endlich abbauen!

(Pressemitteilung Nr. 12 vom 6. Januar 2018)

Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht. Die Staus in der Eberswalder Innenstadt sind weniger geworden. Grund dafür ist die Freigabe des Verkehrs in alle Richtungen an der Kreuzung Friedensbrücke, die – entgegen den vorherigen Ankündigungen – kurz vor Weihnachten erfolgte.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« begrüßt diese Verbesserung der Verkehrssituation in Eberswalde. Die vorzeitige Freigabe der Kreuzung ist nicht zuletzt eine Folge der breiten Unterstützung, die unser »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« bisher durch die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Eberswalde erfahren hat.

Herzlichen Dank an Baudezernentin Anne Fellner und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die auf die Wünsche der Bürgerinnen und Bürger so positiv reagiert haben.

Leider wurden die begleitenden Verkehrsregelungen, wie die Wegweiser für den Fernverkehr und die Ausweisung der Umleitungen nicht abgebaut. Auch die Einbahnstraßenregelung in der Wilhelmstraße ist noch in Kraft und nicht einmal die Behelfsampeln in der Brunnenstraße wurden ausgeschaltet.

Wir fordern die Stadtverwaltung auf, nun auch dafür zu sorgen, daß diese unnötigen Verkehrshemmnisse zeitnah abgebaut werden. Es kann doch niemand ein Interesse daran haben, die Verkehrsadern der Stadt künstlich zu verstopfen.

Ein ähnlich vernünftiges Verwaltungshandeln wie im Zusammenhang mit der Kreuzung an der Friedensbrücke wünschen wir uns auch für die Verkehrsführung in der Heegermühler Straße. Der dort fabrizierte Murks muß schleunigst rückgängig gemacht werden.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Radwegefinanzierung: Kein Thema für die Stadtverwaltung

(Pressemitteilung Nr. 11 vom 20. Dezember 2017)

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« hatte den Eberswalder Stadtverordneten vorgeschlagen, die Verhandlungen zu dem Nachtragshaushalt, der nicht zuletzt eine erhebliche Ausweitung des Stellenplans der Stadtverwaltung beinhaltet und im Dezember verabschiedet wurde, dazu zu nutzen, auch eine deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für den Radwegebau zu beschließen.

Im aktuellen Haushaltsplan 2017/18 betragen die Eigenmittel der Stadt lediglich rund 15.000 € pro Jahr. Nach Auffassung der Bürgerinitiative sollte das jährliche Radwege-Budget mindestens auf 250.000 € erweitert werden, zuzüglich eventueller Fremdmittel. Damit würden die Vorgaben des Radnutzungskonzept von 2015 wenigstens teilweise erfüllt.

Diesen Vorschlag hatte die Bürgerinitiative, bezugnehmend auf § 24 der Hauptsatzung der Stadt Eberswalde, schriftlich beim Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung und mündlich im Ausschuß für Bau, Planung und Umwelt vorgebracht.

Die stellvertretende Bürgermeisterin und Baudezernentin Anne Fellner antwortete darauf wie folgt:

»Ihr Vorschlag, das jährliche Radwege-Budget mindestens auf 250.000 € zu erweitern, ist von allen Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung zur Kenntnis genommen worden. Eine Stärkung der Radinfrastruktur ist ein wichtiges Ziel integrierter Stadtentwicklungsstrategie und wird konsequent in der Umsetzung des Radnutzungskonzeptes weiter verfolgt. Die Diskussion um finanzielle Mittel wird in einer ganzheitlichen Zusammenschau aller Aufgaben der Stadt geführt. Eine Aufstockung der Mittel im Nachtragshaushalt ohne Benennung von konkreten Projekten und Umsetzungsmöglichkeiten hat sich keine Fraktion zu eigen gemacht, weshalb ein solcher Änderungsantrag zum Haushalt nicht eingebracht wurde.«

Die Baudezernentin läßt in ihrer Argumentation außer Acht, daß mit den aktuell eingeplanten Mitteln für den Radwegebau das Radnutzungskonzept keinesfalls umgesetzt werden kann. Davon abgesehen, hat sich gezeigt, daß das Radnutzungskonzept erhebliche Mängel aufweist. Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« hält daher eine Novellierung des Radnutzungskonzepts für dringend notwendig.

Wir votieren für intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die eine gute Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele. Gut ausgebaute Rad­wege abseits der Hauptverkehrsstraßen mit ihren Unfallgefahren sind die vernünftigere Lösung gegenüber den unsinnigen »Radschutzstreifen« in der Heegermühler Straße.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Forderung für Radwegefinanzierung: 250.000 Euro pro Jahr

(Pressemitteilung Nr. 10 vom 30. November 2017)

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« begrüßt die Initiative der Bürgerfraktion Eberswalde zur »Wiederherstellung der Zweispurigkeit je Fahrtrichtung in der Heegermühler Straße«. Das ist ein erster Erfolg. Dafür Dank an alle, die bisher unser Bürgerbegehren sowie die Online-Petition unterstützt haben.

Wir hatten uns bereits im Mai mit einem entsprechenden Vorschlag an einige Fraktionen in der Stadtverordnetenversammlung gewandt. Aber erst mit dem Beginn unseres Bürgerbegehrens kam die Sache in Bewegung. Die Fraktion »Bündnis 90/Die Grünen« brachten dankenswerterweise das Thema mittels einer Anfrage in die Gremien der Stadtverordnetenversammlung ein. Die Beschlußvorlage der Bürgerfraktion Eberswalde macht es nunmehr möglich, der Stadtverwaltung einen konkreten Handlungsauftrag zur baldigsten Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße zu geben. Wir rufen alle Stadtverordneten auf, am 14. Dezember für diesen Vorschlag zu stimmen. Wir werden unsere Unterschriftensammlung mit Nachdruck weiterführen.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« will sichere und komfortable Radwege in der Stadt Eberswalde. Die Fahrradschutzstreifen in der vielbefahrenen Heegermühler Straße sind weder sicher noch komfortabel, sondern eine Gefahr und Behinderung für alle Verkehrsteilnehmer – nicht zuletzt für den Obus-Verkehr. Der hier fabrizierte Murks muß schleunigst rückgängig gemacht werden.

Wir votieren für intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die eine gute Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele. Gut ausgebaute Rad­wege abseits der Hauptverkehrsstraßen mit ihren Unfallgefahren sind die vernünftigere Lösung. Eine entsprechende Überarbeitung des Eberswalder Radnutzungskonzeptes gehört seit der Gründung der Bürgerinitiative zu unseren Forderungen.

Wenn demnächst in der Stadtverordnetenversammlung über einen Nachtragshaushalt für 2018 verhandelt wird, sollte auch die deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für den Radwegebau ein Thema sein. Aktuell gibt die Stadt rund 15.000 Euro pro Jahr aus. Wir meinen, daß das jährliche Radwege-Budget mindestens auf 250.000 Euro erweitert werden sollte.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Radverkehr in Eberswalde braucht
eine auskömmliche Finanzierung

(Pressemitteilung Nr. 9 vom 27. November 2017)

Der Wahlleiter der Stadt Eberswalde stellt in seiner Antwort auf eine Anfrage der Fraktion »Bündnis 90/Die Grünen« klar, daß das Bürgerbegehren bisher nicht eingereicht wurde. Daher antwortet der Wahlleiter Robby Segebarth auch nur »in allgemeiner Art«. Zum konkreten Bürgerbegehren hat er sich korrekterweise nicht geäußert.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« dankt Frau Oehler und der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen für ihre Initiative, das Thema »Radwege« in die Gremien der Stadtverordnetenversammlung zu bringen. Wir fühlen uns durch diese Unterstützung bestärkt, unser Bürgerbegehren mit neuer Kraft weiter voranzutreiben. Mit Stand vom 25.11. konnten wir 136 Listen im Rücklauf registrieren mit insgesamt 1010 Unterschriften.

Wie der Tagesordnung zur Sitzung des Ausschusses Bau, Planung und Umwelt zu entnehmen ist, hat inzwischen auch die Verwaltung reagiert und eine »AG Rad« ins Leben gerufen. Wir werden uns gerne mit unseren Ideen und Vorschlägen in diese »AG Rad« einbringen.

Wir wollen sichere und komfortable Radwege in der Stadt Eberswalde. Fahrradschutzstreifen an vielbefahrenen Straßen sind weder sicher noch komfortabel. Vielmehr wurde in der Heegermühler Straße eine unnötige Konfrontation zwischen Radfahrern und den übrigen Verkehrsteilnehmern provoziert mit Nachteilen für alle – nicht zuletzt für den Obus-Verkehr. Der hier fabrizierte Murks muß schleunigst rückgängig gemacht werden.

Wir votieren für intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die eine gute Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele. Gut ausgebaute Radwege abseits der Hauptverkehrsstraßen mit ihren Unfallgefahren sind die vernünftigere Lösung. Eine entsprechende Überarbeitung des Eberswalder Radnutzungskonzeptes gehört seit der Gründung der Bürgerinitiative zu unseren Forderungen.

Wenn demnächst in der Stadtverordnetenversammlung über einen Nachtragshaushalt für 2018 verhandelt wird, sollte auch die deutliche Aufstockung der finanziellen Mittel für den Radwegebau ein Thema sein. Aktuell gibt die Stadt rund 15.000 Euro pro Jahr aus. Wir meinen, daß das jährliche Radwege-Budget mindestens auf 250.000 Euro erweitert werden sollte.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Erster Zwischenstand im Bürgerbegehren

(Pressemitteilung Nr. 8 vom 6. November 2017)

Inzwischen ist gut ein Monat seit dem Start der Unterschriftensammlung für unser Bürgerbegehren vergangen. Mit Stand vom 4. November waren 81 ausgefüllte Listen im Rücklauf registriert mit insgesamt 612 Unterschriften.

Insgesamt sind für ein erfolgreiches Bürgerbegehren in Eberswalde rund 3.500 gültige Unterschriften notwendig, die innerhalb eines Jahres gesammelt werden müssen. Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« geht allerdings davon aus, daß die notwendige Zahl an Unterschriften wesentlich schneller erreicht wird.

Inzwischen liegen die Unterschriftslisten für das Bürgerbegehren an mehr als 30 Sammelstellen aus. Noch gibt es einige »weiße Flecken« im Stadtgebiet. Am 14. November wollen die Mitglieder der Initiative um 18 Uhr im Restaurant »Wilder Eber« auf einem Arbeitstreffen über die nächsten Aktionen diskutieren. Neben der Organisation von Sammelaktionen auf Straßen und Plätzen gehört dazu auch die Frage, wie wir diese Lücken ausfüllen können. Für beides sind Helferinnen und Helfer willkommen (Kontaktdaten siehe unten).

Ziel des Bürgerbegehrens ist ein Bürgerentscheid zu folgender Frage: Sind Sie für die Rückabwicklung der im Herbst 2016 realisierten Maßnahme B07 des Radnutzungskonzepts der Stadt Eberswalde von 2015 »Markierung Radfahrstreifen in beide Richtungen in Kombination mit überbreiten Fahrstreifen« in der Heegermühler Straße zwischen Schöpfurther und Boldtstraße und für die Wiederherstellung des vorherigen Zustandes mit zwei Fahrspuren je Richtung einschließlich Freigabe der Gehwege für die Radnutzung?

Unterschreiben können Personen mit Hauptwohnsitz in Eberswalde und einem Mindest­alter von 16 Jahren. Die Angaben zur Person (Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohn­anschrift) müssen vollständig und leserlich sein. Außerdem muß das Datum der Unterschriftsleistung und natürlich die Unterschrift auf der Liste enthalten sein.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Eberswalde dazu auf, das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Wer die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« direkt unterstützen möchte, findet den Kontakt per eMail unter der Adresse oder per Telefon unter 03334/356542 (abends oder AB).
Weitere Informationen zur Bürgerinitiative sind im Internet unter http://radwege.alternative-eberswalde.de abrufbar.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Unterschriftensammlung für Bürgerbegehren hat begonnen

(Pressemitteilung Nr. 7 vom 1. Oktober 2017)

Die Unterschriftslisten für das »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« sind gedruckt. Inzwischen hat die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« die ersten Sammelstellen mit Listen versorgt und die ersten ausgefüllten Listen sind bereits zurückgekommen.

Ziel des Bürgerbegehrens ist ein Bürgerentscheid zu folgender Frage: Sind Sie für die Rückabwicklung der im Herbst 2016 realisierten Maßnahme B07 des Radnutzungskonzepts der Stadt Eberswalde von 2015 »Markierung Radfahrstreifen in beide Richtungen in Kombination mit überbreiten Fahrstreifen« in der Heegermühler Straße zwischen Schöpfurther und Boldtstraße und für die Wiederherstellung des vorherigen Zustandes mit zwei Fahrspuren je Richtung einschließlich Freigabe der Gehwege für die Radnutzung?

10 Prozent der Wahlberechtigten, das sind etwa 3.500, müssen das Bürgerbegehren unterschreiben, um dem Antrag auf einen Bürgerentscheid den gesetzlich erforderlichen Nachdruck zu verleihen. Laut Gesetz ist dafür ein Jahr Zeit. Die Bürgerinitiative hofft jedoch auf eine deutlich schnellere Erfüllung des Quorums.

Unterschreiben können Personen mit Hauptwohnsitz in Eberswalde und einem Mindest­alter von 16 Jahren. Die Angaben zur Person (Name, Vorname, Geburtsdatum, Wohn­anschrift) müssen vollständig und leserlich sein. Außerdem muß das Datum der Unterschriftsleistung und natürlich die Unterschrift auf der Liste enthalten sein. Fehlt eine dieser Voraussetzungen, wird die Unterschrift ungültig und nicht mitgezählt.

Für die Prüfung dieser Angaben ist die Eberswalder Stadtverwaltung zuständig. Über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens entscheidet nach der Einreichung die Stadtverordnetenversammlung nach vorgegebenen formalen Kriterien. Stimmen die Stadtverordneten der Forderung des Bürgerbegehrens zu, entfällt der Bürgerentscheid, der anderenfalls bei Erfüllung der formalen Kriterien ohne weitere Voraussetzungen in die Wege zu leiten ist.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Eberswalde dazu auf, das Bürgerbegehren mit ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Wer die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« direkt unterstützen möchte, findet den Kontakt am besten per eMail unter der Adresse
Weitere Informationen zur Bürgerinitiative sind im Internet unter http://radwege.alternative-eberswalde.de abrufbar.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Aufruf zur Unterstützung der Online-Petition

(Pressemitteilung Nr. 6 vom 6. September 2017)

Auf ihrem Treffen am 18. August 2017 bekräftigten die Mitglieder der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ihr Ziel, alles zu tun, die im Herbst 2016 realisierte Maßnahme in der Heegermühler Straße rückgängig zu machen.

Unter Berufung auf das Radnutzungskonzept der Stadt Eberswalde war damals die vierspurige Verkehrsführung auf je eine Richtungsfahrbahn für den Kraftverkehr reduziert worden, um Platz für Radschutzsstreifen zu schaffen. Es zeigte sich schnell, daß die angeblichen »Radschnellverbindungen« mit erheblichen Mängeln behaftet sind und von Fahrradfahrern kaum genutzt werden.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« wird Mitte September ein Bürgerbegehren zur Rückabwicklung der Maßnahme auf den Weg bringen, durch das die Entscheidung den Einwohnerinnen und Einwohnern von Eberswalde in die Hand gegeben wird.

Zugleich ruft die Bürgerinitiative dazu auf, auch die seit Anfang August laufende Online-Petition für den »Rückbau des Fahrradschutzstreifens Heegermühler Straße in Eberswalde« zu unterstützen. Die von Sandra Murawski initiierte Online-Petition ist im Internet unter folgendem Link zu erreichen: www.openpetition.de/petition/online/rueckbau-des-fahrradschutzstreifens-heegermuehler-strasse-in-eberswalde.

Wer die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« direkt unterstützen möchte, findet den Kontakt am besten per eMail unter der Adresse
Weitere Informationen zur Bürgerinitiative sind im Internet unter http://radwege.alternative-eberswalde.de abrufbar.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Bürgerbegehren auf dem Weg

(Pressemitteilung Nr. 5 vom 25. August 2017)

Die im Herbst 2016 geänderte Verkehrsführung in der Heegermühler Straße soll möglichst schnell rückgängig gemacht werden. Das ist und bleibt das unmittelbare Ziel der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«, deren Mitglieder sich am 18. August im Restaurant »Wilder Eber« getroffen haben.

Um diesem Ziel Nachdruck zu verleihen, wird die Bürgerinitiative in den kommenden Wochen ein Bürgerbegehren auf den Weg bringen, durch das die Entscheidung den Einwohnerinnen und Einwohnern von Eberswalde in die Hand gegeben wird.

Der vorliegende Entwurf für das Bürgerbegehren wurde einstimmig angenommen. Nach einer externen juristischen Prüfung will die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ihr Beratungsrecht gemäß § 17 der Brandenburgischen Kommunalverfassung wahrnehmen und den Entwurf zur Klärung der formalen Fragen dem Wahlleiter der Stadt Eberswalde vorlegen.

Mit der Sammlung von Unterschriften für das Bürgerbegehren soll Mitte September begonnen werden. Wer beim Unterschriftensammeln helfen möchte, melde sich bitte bei der Bürgerinitiative (eMail: radwege@alternative-eberswalde.de).

Die Mitglieder der Bürgerinitiative machten zugleich deutlich, daß die Wiederherstellung der vierspurigen Verkehrsführung in der Heegermühler Straße nur der erste Schritt sein kann. Notwendig ist eine generelle Überarbeitung des 2015 beschlossenen Radnutzungskonzeptes der Stadt Eberswalde.

Das betrifft insbesondere das Leitbild des »durchgehenden Radverkehrsnetzes« mit der Priorität von Radschnellverbindungen entlang der Bundes- und Landesstraßen, die nicht in der Baulast der Stadt liegen. Direkte Folge ist, daß im aktuellen Doppelhaushalt 2017/18, einschließlich Instandhaltung, weniger als ein Euro pro Einwohner und Jahr für Radwege eingeplant ist. Langfristig muß die Stadt deutlich mehr Mittel für den Radwegebau bereitstellen als bisher. Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« fordert, daß mindestens 5 Euro pro Einwohner und Jahr in Eberswalde als Eigenanteil für Radwege eingeplant werden.

Zu Sprechern der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« wurden Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl gewählt.

Gerd Markmann und Dr. Ulrich Pofahl
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)



Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« ruft alle Bürgerinnen und Bürger von Eberswalde dazu auf, das »Bürgerbegehren zur Wiederherstellung der bis Herbst 2016 geltenden Verkehrsführung in der Heegermühler Straße« mit ihrer Unterschrift zu unterstützen. Die Unterschriftslisten liegen an zahlreichen Sammelstellen in Eberswalde aus.
Sie können sich auch die Unterschriftsliste selbst ausdrucken (unbedingt beide Seiten, da die Listen nur mit der Begründung auf der Rückseite als gültig anerkannt werden).

Wer die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« direkt unterstützen möchte, findet den Kontakt per eMail unter der Adresse oder per Telefon unter 03334/356542 (abends oder AB).



Stellungnahme der BI »Radwege in Eberswalde«
zur Pressemitteilung von ADFC und VCD
zum ADFC-Fahrradklima-Test 2016

(Pressemitteilung Nr. 4 vom 14. Juni 2017)

Leider haben sich nur 0,34 % der Eberswalderinnen und Eberswalder am Fahrradklima- Test des ADFC beteiligt.

Christian Wapler vom ADFC trifft durchaus ins Schwarze, wenn er »radfahrerfreundlichere Baustellen- und Ampellösungen« oder »einen zuverlässigen Winterdienst auf Radwegen« fordert. Allerdings irrt er, wenn er sich von der konsequenten Umsetzung des Radnutzungskonzeptes von 2015 die Lösung aller Probleme erhofft. Dieses Konzept ist vielmehr Teil des Problems.

Durch die geänderte Verkehrsführung in der Heegermühler Straße wurden die Mängel des Radnutzungskonzepts offenbar. Nun sollte zuallererst der Murks, der dort realisiert wurde, rückgängig gemacht werden.

Das kann aber nur der erste Schritt sein. Notwendig ist eine Überarbeitung des Radnutzungskonzeptes insgesamt. Das betrifft insbesondere das Leitbild des »durchgehenden Radverkehrsnetzes« mit der Priorität von Radschnellverbindungen entlang der Bundes- und Landesstraßen, die nicht in der Baulast der Stadt liegen.

In direkter Folge dieses Konzepts sind im Doppelhaushalt 2017/2018, einschließlich Instandhaltung, deutlich weniger als ein Euro pro Einwohner und Jahr für Radwege eingeplant. Laut Radnutzungskonzept (S. 45) sieht der Nationale Radverkehrsplan für Städte wie Eberswalde allein für investive Maßnahmen als Richtwert eine Spanne zwischen 5 und 12 Euro pro Einwohner und Jahr vor. Weitere 3,20 bis 6,10 Euro sollen für Unterhaltung, Abstellanlagen und weitere Maßnahmen eingesetzt werden.

Die Stadt Eberswalde ist davon meilenweit entfernt. Das aktuelle Radnutzungskonzept dient der Stadtverwaltung offenbar lediglich als Alibi, möglichst kostensparend Fahrradfreundlichkeit vorzugaukeln.

Kostensparend Striche auf den Asphalt malen kann jeder. Soll sich die Floskel »fahrradfreundliche Stadt« nicht in freundlichen Worten erschöpfen, muß die Stadt entsprechendes Geld in die Hand nehmen. Dafür brauchen wir ein Radnutzungskonzept mit anderen Prioritäten als bisher.

Gerd Markmann
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)

Bemerkung: Die Stellungnahme wurde aufgrund einer Presseanfrage abgegeben.


BI »Radwege in Eberswalde« unterstützt Fahrrad-Demo
für ein radfreundliches Eberswalde

(Pressemitteilung Nr. 3 vom 10. Juni 2017)

Die Forderungen der Initiatoren der Fahrrad-Demo, die am Freitag, dem 16. Juni 2017, um 17 Uhr auf dem Marktplatz startet, finden die Unterstützung der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«. Auch wir sind für schnelle & sichere Radwege, für ein gutes Miteinander auf der Straße und für saubere Luft & Klimaschutz.

Die Stadtverordneten von Eberswalde haben zur Umsetzung dieser Ziele im Jahr 2015 ein Radnutzungskonzept beschlossen. Bei der Umsetzung des Konzeptes kamen inzwischen leider erhebliche Mängel zum Vorschein, die den formulierten Zielen nicht entsprechen und zum Teil sogar entgegenlaufen.

Offensichtlich wurde dies vor allem, als im Oktober 2016 die Verkehrsführung in der Heegermühler Straße geändert wurde. Die eingerichteten Radstreifen brachten wenig für eine bessere Sicherheit der Radfahrer, deren schnelles Vorankommen dort nun sogar noch durch eine zusätzliche Ampel behindert wird.
Die direkte Konfrontation mit dem Autoverkehr auf der Straße erhöht sogar die Gefahren für den Radverkehr. Statt der Förderung des Miteinanders wird durch die neue Verkehrsführung ein Gegeneinander von Rad- und Autofahrern provoziert. Für den Autoverkehr, einschließlich dem ÖPNV, hatte die Reduzierung auf eine Fahrspur je Richtung erhebliches Chaos und ein erhöhtes Unfallrisiko zur Folge.
Die Abgase der im Stau stehenden Autos belasten zusätzlich die Luft und wirken dem Klimaschutzziel entgegen.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« fordert daher als erste Sofortmaßnahme, daß die geänderte Verkehrsführung der Heegermühler Straße schnellstmöglich rückgängig gemacht wird.

Im weiteren setzt sich die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« für eine Novellierung des Radnutzungskonzepts der Stadt Eberswalde ein. Insbesondere ist das Leitbild zu überarbeiten. Anstelle der Priorität durchgehender Radschnellverbindungen entlang der Bundes- und Landesstraßen – mit den inzwischen bekannten Mängeln – sollten künftig intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele im Vordergrund stehen.

In diesem Sinne wünschen wir der »Fahrrad-Demo für ein radfreundliches Eberswalde« am 16. Juni viel Erfolg.

Gerd Markmann
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Schwerpunktthema »Radwege in Eberswalde«
in der Barnimer Bürgerpost 6/2017

(Pressemitteilung Nr. 2 vom 24. Mai 2017)

Die aktuelle Ausgabe der »Barnimer Bürgerpost«, die am 23. Mai erschienen ist, beschäftigt sich in ihrem Schwerpunktthema auf 4 Seiten mit den Radwegen in Eberswalde.

»Die einschneidenden Änderungen der Verkehrsführung in der Heegermühler Straße«, heißt es da, »haben mehrere Autoren so beeindruckt, daß sie den Hergang und die Hintergründe dieser unverständlichen Maßnahme aus unterschiedlichen Perspektiven näher untersucht haben«.

Das Schwerpunktthema »Radwege in Eberswalde« ist im Internet hier abrufbar.

Gerd Markmann
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Gründung der Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«

(Pressemitteilung Nr. 1 vom 14. Mai 2017)

Im Oktober 2016 wurde in der Heegermühler Straße in Eberswalde zwischen den Einmündungen Drehnitz- und Boldtstraße die Verkehrsführung geändert. Die bisher zwei Fahrspuren je Richtung wurden auf jeweils eine überbreite Spur reduziert, um Platz zu schaffen für einen etwa zwei Meter breiten Radschutzstreifen.

Die eingerichteten Radstreifen brachten wenig für eine bessere Sicherheit der Radfahrer.
Statt der Förderung des Miteinanders wird durch die neue Verkehrsführung ein Gegeneinander von Rad- und Autofahrern provoziert. Für den Autoverkehr, einschließlich dem ÖPNV, hatte die Reduzierung auf eine Fahrspur je Richtung erhebliches Chaos und ein erhöhtes Unfallrisiko zur Folge.

Im April 2017 fanden sich mehrere Einwohner von Eberswalde zusammen, um eine Lösung für das entstandene Problem herbeizuführen. Ein erster Versuch, einen entsprechenden Beschlußvorschlag für die Stadtverordnetenversammlung Eberswalde zu initiieren, mißlang dank einer gezielten Indiskretion eines beteiligten Stadtverordneten.

Daher kamen wir nunmehr überein, die Dinge in einer Bürgerinitiative selbst in die Hand zu nehmen.

Die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« fordert als erste Sofortmaßnahme, daß die geänderte Verkehrsführung der Heegermühler Straße schnellstmöglich rückgängig gemacht wird. Im weiteren setzt sich die Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde« für eine Novellierung des Radnutzungskonzepts der Stadt Eberswalde ein. Insbesondere ist das Leitbild zu überarbeiten. Anstelle der Priorität durchgehender Radschnellverbindungen entlang der Bundes- und Landesstraßen – mit den inzwischen bekannten Mängeln – sollten künftig intelligente Radwegverbindungen zwischen den einzelnen Stadtteilen mit Blick auf die Erreichbarkeit wichtiger Quellen und Ziele im Vordergrund stehen.

Zur Erreichung des Ziels werden wir auch die Möglichkeiten ausnutzen, welche die der Brandenburgische Kommunalverfassung den Bürgerinnen und Bürgern bietet.

Gerd Markmann
(Sprecher der Bürgerinitiative RADWEGE IN EBERSWALDE)


Bürgerinitiative »Radwege in Eberswalde«
c/o Gerd Markmann
Prenzlauer Str. 19
16227 Eberswalde
V.i.S.d.P. für diese Seite: Gerd Markmann
Besucher seit: 28. August 2017

Besucherz?hler